Kundgebung
"Kein Frieden mit der Rüstungsindustrie"
21.11.2025, 17:00
Heimfelder Str. 123
Details ↓
Wehrpflicht, Aufrüstung, Kriegsproduktion:
Die BRD ist auf Kriegskurs - zur Freude der Waffenhersteller: Die
Rheinmetall AG kauft Werke auf, stellt sie von ziviler auf militärische
Fertigung um und erzielt Rekordgewinne. So möchte Rheinmetall mehrere
Werften, unter anderem in Hamburg, übernehmen.
Der Umsatz des Rüstungskonzerns stieg innerhalb von Monaten um 20 Prozent. Wohl auch
deshalb ist der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Papperger dieses Jahr
auf dem ,Wirtschaftsabend 2025" als Festredner eingeladen.
Der Wirtschaftsabend ist eine jährliche Veranstaltung des
"Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden e.V.", einem Lobbyverein
lokaler Wirtschaftsunternehmen. Auf den Wirtschaftsabenden des
Lobbyvereins sind regelmäßig führende Köpfe aus der Politik, wie der
Bundespräsident Steinmeier oder die ehemalige Verteidigungsministerin
Kramp-Karrenbauer geladen.
Während die Köpfe der Unternehmen allen Grund zum Feiern haben und
hunderte Millarden fürs Militär locker gemacht werden, bedeutet die
Kriegsvorbereitungfür uns: Wir müssen den Gürtel enger schnallen, in Angst
vor Kriegen leben und dabei zusehen, wie mit deutschen Waffen Menschen
getötet werden. Dass dabei von sicherheitspolitischer Verantwortung
geredet wird, verschleiert nur die Realität: Eine Nation, die sich kriegstüchtig
macht, ist auch bereit, Kriege zu führen.
Lasst uns nicht hinnehmen, dass auf unserem Rücken Profit mit dem
Töten von unschuldigen Menschen von der Ukraine bis nach Gaza
gemacht wird! Lasst uns am 21.11. gegen den Besuch vom Rheinmetall-
Vorstand protestieren! Kein Frieden mit der Rüstungsindustrie!
Krieg dem Krieg!